Kräuter aus der Natur


Schon unsere Vorfahren wussten die Kraft der Kräuter zu nutzen, warum Nutzen wir diese Heute nicht mehr? Hier sind einige Kräuter die Heilen können.

#1 Ackerschachtelhalm

Ackerschachtelhalm
Heilwirkung:
- Blutreinigend,
- Blutstillend,
- Entzündungshämmend,
- Harntreibend.
Anwendungsbereich:
- Blasenschwäche,
- Nierenschwäche,
- Durchblutungsstörungen,
- Schwache Menstruation,
- Blutungen,
- Frostbeulen,
- Krampfadern,
- Rheumatische Schmerzen,
- Ödeme,
- Wassersucht,
- Wunden
- Hautentzündungen,
- Afterjucken,
Anwendung (innerlich)

Innerlich wird das Schachtelhalmkraut vorwiegend als Tee eingesetzt. Der Tee muss als Abkochung zubereitet werden und mindestens 20 Minuten kochen, damit sich die Kieselsäure aus den Pflanzen löst. Den Tee kann man verwenden, wenn man seinem Harnapparat oder seinem Bindegewbe etwas Gutes tun will. Zur Blutstillung eignet sich am besten der frische Pressaft.

#2 Brennnessel

Brennnessel

Heilwirkung

- blutreinigend,
- blutbildend,
- blutstillend,
- Stoffwechselfördernd,
- Harnwegserkrankungen,
- Rheumatismus,
- Gicht,
- Haarwuchsfördernd,
- Schuppen,
- Frühjahrsmüdigkeit,
- Appetitlosigkeit,
- Verstopfung,
- Durchfall,
- Magenschwäche,
- Nierenschwäche,
- Diabetes (unterstützend),
- Bluthochdruck,
- Menstruationsbeschwerden,
Anwendung:

Die Brennessel ist eine hervorragende Stoffwechsel-Pflanze. Vor allem als Frühjahrskur wirkt sie Wunder, indem sie all die Schlacken des Winters aus dem Körper auspült. Man kann sie als Brennnesseltee trinken, im Salat, in der Suppe und wie Spinat essen. Gut gewürzt und mit zusammen mit anderen Kräutern schmeckt das alles wunderbar und gibt frische Kräfte. Brennesseltee ist ein beliebter Tee zur Entschlackung und Anregung des Stoffwechsels. Als Tinktur kann man die Brennessel gegen Haarausfall in die Kopfhaut einmassieren. Außerdem macht sie sich getrocknet in Nieren-Blasen-Teemischungen sehr gut. Sie hilft auch gegen Rheumatismus und Gicht, weil sie die Giftstoffe aus dem Körper auspült. Besonders mutige Rheumapatienten lassen sich mit der ganzen Pflanze schlagen, um die Reizwirkung des Brennesselgiftes auszunutzen. Bei dieser Methode sollte man jedoch vorsichtig sein, weil es auch zu Überreaktionen auf das Brennesselgift kommen kann. Die Brennesselsamen geben Kraft und wirken gut bei Erschöpfungszuständen. Auch die Brennesselwurzel kann man als Heilkraut anwenden.

#3 Birke

Birke

Heilwirkung: 

blutreinigend,
- harntreibend,
- Augenringe,
- Blasenentzündung,
- Nierenschwäche,
- Nierensteine,
- Rheuma,
- Gicht,
- Ödeme,
- Hautprobleme,
- Ekzeme,
- Flechten,
- Allergien,
- Husten,
- Haarausfall,
- Schuppen,
- Durchfall,
- Frühjahrsmüdigkeit

Anwendung: 

Birkentee Die häufigste Anwendung der Birke ist ein Tee (Aufguss) aus den Blättern oder Blattknospen. Der Tee wirkt stark harntreibend, sodass er gut gegen Rheuma, Gicht und andere Stoffwechselerkrankungen hilft. Wenn man über mehrere Wochen hinweg täglich drei Tassen Birkenblätter-Tee trinkt, können in manchen Fällen sogar Nierensteine aufgelöst werden. Bei hartnäckigen Hauterkrankungen kann man Birkenaufguss sowohl trinken als auch für Waschungen und Bäder verwenden. Auch Abkochungen der Birkenrinde kann man für die äusserliche Anwendung von schweren Hauterkrankungen einsetzen.

#4 Efeu

Efeu

Heilwirkung: 

- Bronchitis,
- Geschwüre,
Wie viele Frühlingspflanzen hat der Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und eignet sich daher vorzüglich zu einer Frühjahrskur. Er regt sämtliche Verdauungsorgane und Niere und Blase an, dadurch werden alte Schlacken ausgeschieden.
Aus den gleichen Gründen kann er auch bei Rheumatismus helfen.

Wir können Blätter, Blüten und Wurzeln verwenden. Am wirksamsten ist ein Löwenzahntee oder eine Tinktur, wenn sie aus allen drei Pflanzenteilen besteht.


- Gicht,
- Keuchhusten,
- Menstruationsregelnd,
- Rheuma,
- Schmerzen,
- Schweisstreibend,
- Fiebersenkend,
- Wunden,
- Zellulitis

Anwendung: 

Nur die Blätter und in gerimgem Masse auch die Blüten des Efeus dürfen verwendet werden. Die schwarzen Beeren sind für Menschen giftig. 

Innerlich 

Bei der innerlichen Einnahme von Efeu muss man vorsichtig sein und ihn nicht zu stark und zu lange anwenden. Aufgrund seiner starken Kräfte, wirkt er als Tee jedoch recht ausgeprägt. Als Bestandteil von Mischtees ist der Efeu weniger heikel, weil seine Dosierung dann niedriger ist. Er findet sich häufig in Bronchialtees.

Äusserlich 

Äusserlich kann man den Efeu unbedenklich anwenden. Gegen Cellulite, Wunden, Geschwüre und Schmerzen eignet er sich in Form von Kompressen, Breiumschlägen und Bädern. Auch als Ölauszug oder Salbe kann man den Efeu verwenden.

#5 Eiche

Eiche

Heilwirkung: 

- adstringierend,
- antibakteriell,
- blutstillend,
- entzündungshemmend,

Anwendungsbereich: 

- Halsschmerzen, 

- Mundschleimhautentzündungen,
- Durchfall,
- Magenschleimhautentzündungen,
- Magengeschwüre,
- Darmschleimhautentzündungen,
- Hämorrhoiden,
- Blutzucker senkend,
- Diabetes (leichte),
- Blasenentzündung,
- Augenlidentzündungen,
- Ekzeme,
- Fusschweiss,
- Fusspilz,
- Frostbeulen,
- Krampfadern,
- Brandwunden (leichte),
- Furunkel,
- Zahnfleischbluten,
- Druckgeschwüre (Dekubitus),
- Schnittwunden,
- Afterjucken,

Anwendung: 

Als heilkräftiger Pflanzenteil der Eiche wird die Rinde der dünnen Äste und Zweige verwendet. Die Rinde enthält sehr viele Gerbstoffe und daher ist die Eiche eine wichtige Gerbstoffpflanze. Eichenrinde kann man wahlweise als Tee oder als Tinktur anwenden. Die häufigste Art, Eichenrinde anzuwenden ist äusserlich gegen Ekzeme und schlecht heilende Wunden. Innerlich wird Eichenrinde als Mittel gegen Durchfall und Darmentzündungen verwendet. Tee Für einen Eichenrinden-Tee (= Abkochung) übergiesst man ein bis zwei Teelöffel Eichenrinde mit einer Tasse kaltem Wasser und lässt das Wasser mit der Eichenrinde zusammen aufkochen. Den Eichenrindentee lässt man drei bis fünf Minuten kochen. Anschliessend abseihen und in kleinen Schlucken trinken oder äusserlich anwenden. Von diesem Tee trinkt man ein bis drei Tassen täglich. Tinktur Tinkturen aus Eichenrinde sind weniger gebräuchlich aber durchaus möglich. Um eine Eichenrinden-Tinktur selbst herzustellen, übergiesst man Eichenrinde in einem Schraubdeckel-Glas mit Doppelkorn oder Weingeist, bis alle Pflanzenteile bedeckt sind, und lässt die Mischung verschlossen für 2 bis 6 Wochen ziehen. Dann abseihen und in eine dunkle Flasche abfüllen. Von dieser Tinktur nimmt man ein bis drei mal täglich 10-50 Tropfen ein oder wendet sie verdünnt äusserlich an. Wenn einem die Tinktur zu konzentriert ist, kann man sie mit Wasser verdünnen. 

Innerlich 

Eichenrinde kann man innerlich, als Tee gegen Durchfall einsetzen. Ausserdem hilft Eiche gegen Magen- und Darmgeschwüre, denn sie wirkt entzündungshemmend und kann gleichzeitig die offenen Geschwüre quasi zusammenziehen und ihre Abheilung beschleunigen. Bei Formen von Diabetes, die mit Entzündungen der Verdauungsorgane einhergehen, kann Eichenrindentee lindernd wirken. Man kann Eichenrinde auch gegen leichte innere Blutungen anwenden, natürlich nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt. Gegen Entzündungen im Mund- und Rachenraum gurgelt man mehrmals täglich mit lauwarmem Eichenrinden-Tee. 

Äusserlich 

Äusserlich kann man Eichenrinden-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden. Mit dieser Art der Anwendung kann man schlecht heilende Wunden und Geschwüre, wie beispielsweise Dekubitus lindern. Eichenrindenbäder können auch gegen Fusspilz helfen. Eichenrinde hilft äusserlich eingesetzt auch gegen Ekzeme. Krampfadern oder Hämorrhoiden schrumpfen durch die Behandlung mit Eichenrinde.

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#6 Hagebutte

Hagebutte

Heilwirkung: 

- Erkältungen,
- erhöhter Vitamin C-Bedarf,
- Frühjahrsmüdigkeit,
- Stärkung des Immunsystems,
- leicht harntreibend

Anwendung:  

Aus getrockneten Hagebuttenschalen kann man hervorragenden Kräutertee kochen, der nicht nur angenehm frisch säuerlich schmeckt, sondern auch reichlich Vitamin C enthält. Dadurch wird das Immunsystem gestärkt und aufgebaut. Hagebutten sind in vielen Früchtetees enthalten. Frisches Hagebuttenmus ist noch sehr viel wirksamer und empfehlenswert, wenn man einen deutlichen Vitamin C-Mangel hat. Ein Esslöffel Hagebuttenmus deckt den Vitamin C-Bedarf eines Erwachsenen. Hagebuttenmarmelade auf dem Brot ist zwar nicht ganz so gehaltvoll, aber eine gesunde und wohlschmeckende Abwechslung auf dem Frühstückstisch. 

#7 Huflattich

Huflattich

Heilwirkung:

- adstringierend,
- anregend,
- antibakteriell,
- blutstillend,
- entzündungshemmend,
- erweichend,
- schleimlösend,
- schweisstreibend,
- tonisierend,
- Asthma,
- Husten,
- Bronchitis,
- Reizhusten,
- Raucherhusten,
- Brustfellentzündung,
- Fieber,
- Erkältung,
- Heiserkeit,
- Kehlkopfentzündung,
- Augenentzündung,
- Ohrenentzündung,
- Frühjahrsmüdigkeit,
- Stoffwechsel anregend,
- Appetitlosigkeit,
- Magen- Darmkatarrh,
- Gastritis,
- Darmentzündung,
- Verstopfung,
- Durchfall,
- Nervenschmerzen,
- Nervensystem stärkend,
- Entzündete Wunden,
- Schlecht heilende Wunden,
- Unterschenkelgeschwür,
- Venenentzündung,
- Pickel,
- Furunkel,
- Ekzeme,
- Gesichtsrose,
- Leichte Brandwunden, 

Anwendung: 

Huflattich-Tee oder Tinktur gegen Husten Das Haupteinsatzgebiet für den Huflattich ist der Husten und all seine Verwandten. Mit seinen einhüllenden Qualitäten lindert er den hartnäckigen Reizhusten und löst den zähen Schleim. Auch bei Asthma hilft er, freier zu atmen, da er die Bronchien erweitert. Er kann als Tee oder Tinktur eingenommen werden. Beliebt sind auch Teemischungen, die je nach Art des Hustens zusammengestellt werden. Für einen trockenen Reizhusten eignet sich z.B. eine Mischung aus: Huflattich Königskerze Süßholz Zu gleichen Teilen vermischen und als Aufguss zubereiten. In kleinen Schlucken trinken. Für das Verdauungssystem Tee aus Huflattichblättern fördert die Verdauung, lindert sowohl Verstopfung als auch Durchfall und wirkt gegen Entzündungen im Verdauungstrakt. Ausserdem stärkt Huflattich-Tee den Appetit. Huflattich-Tee gegen Hautprobleme Einen Aufguss der Huflattich-Blüten oder Blätter kann man in Form von Umschlägen oder als Waschung gegen vielerlei Hauterkrankungen verwenden. Da Huflattich entzündungshemmend, zusammenziehend und antibakteriell wirkt, hilft der Tee gegen Ekzeme, schlecht heilende Wunden, bakterielle Entzündungen (z.B. Rotlauf), leichte Verbrennungen, Venenentzündung und Furunkel.

Fussbad gegen geschwollene Füsse Nach einem langen Tag auf den Beinen kann man seine geschwollenen Füsse durch ein Fussbad mit Huflattich lindern. Frischsaft gegen Ohrenschmerzen Die Volksheilkunde verwendet frisch gepressten Saft aus den Blättern tropfenweise ins Ohr geträufelt gegen Ohrenschmerzen. Kräutertabak Früher wurde der Rauch von Huflattichblättern inhaltiert, um die Atmung zu erleichtern. Man kann die Blätter des Huflattichs auch als Kräutertabak verwenden oder mit normalem Tabak mischen, um eine leichtere Rauchmischung zu erhalten. Er schmeckt fein würzig und fördert die Tiefe der Atmung. Blütenessenz Aus den Blüten des Huflattichs kann man auch eine Blütenessenz herstellen, die für Pionierleistungen und die Fähigkeit sich selbst treu zu bleiben steht.

#8 Kamille

Kamille

Heilwirkung: 

- antibakteriell,
- austrocknend,
- beruhigend,
- blutreinigend,
- entzündungshemmend,
- harntreibend,
- krampflösend,
- schmerzlindernd,
- schweisstreibend,
- tonisierend,

Anwendungsbereich:

- Afterjucken,
- Allergien,
- Asthma,
- Aufstossen,
- Blähungen,
- Blasenentzündung,
- Blasenschwäche,
- Darmkoliken,
- Darmschleimhautentzündung,
- Durchfall,
- Ekzeme,
- Entzündete Wunden,
- Erkältung,
- Erysipel,
- Fieber,
- Furunkel,
- Gesichtsrose,
- Gicht,
- Grippe,
- Geschwüre,
- Gürtelrose,
- Hämorrhoiden,
- Halsentzündung,
- Hexenschuss,
- Hautunreinheiten,
- Husten,
- Infizierte Wunden,
- Ischias,
- Juckreiz,
- Kopfschmerzen,
- Lymphknoten-Schwellungen,
- Magengeschwür,
- Magenkrämpfe,
- Magenschleimhautentzündung,
- Mandelentzündung,
- Menstruations fördernd,
- Menstruationsbeschwerden,
- Mundgeruch,
- Mundschleimhautentzündung,
- Muttermilch fördernd,
- Nebenhöhlenentzündung,
- Nervenschmerzen,
- Nervosität,
- Neuralgien,
- Reizdarm,
- Reizmagen,
- Rheuma,
- Schnupfen,
- Schlaflosigkeit,
- Sodbrennen,
- Stress,
- Unterleibserkrankungen,
- Verstopfung,
- Weissfluss,
- Wunden,
- Zahnfleischentzündung,
- Zwölffingerdarmgeschwür,

Anwendung:

Die Wirkungen der Kamille sind mannigfaltig. Sie wirkt krampfstillend, entzündungswidrig, beruhigend, austrocknend, blähungswidirg und wundheilend. Sie kann als Tee oder Tinktur eingesetzt werden. 

Innerlich:

Innerlich ist das Haupteinsatzgebiet der Kamille üblicherweise der Magen- Darmbereich. Aber auch bei den meisten anderen Beschwerden kann die Kamille hilfreich wirken. Verdauungsbeschwerden Ein Kamillentee lindert Bauchschmerzen kleiner Kinder und grosser Erwachsener. Bei verdorbendem Magen kann ein in kleinen Schlucken getrunkender Kamillentee kleine Wunder bewirken. Denn die Kamille entkrampft nicht nur, sondern wirkt auch antibakteriell, was eventuell mit der Nahrung aufgenommenen Krankheitserregern das Leben schwer macht. Kamillentee hilft auch gegen Durchfall, aber auch gegen Verstopfung. Auch gegen Magengeschwüre kann man Kamillentee in kleinen Schlucken trinken. Blähungs-Teemischung Diese Teemischung hilft gegen Blähungen (Meteorismus). Auch für Kinder ist dieser Tee geeignet, weil die enthaltenen Kräuter freundlich schmecken. Man kann ihn bei all den typischen leichten Bauchweh-Beschwerden von Kindern versuchen.

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#9 Fichte

Fichte

Heilwirkung:

- anregend,
- antibakteriell,
- beruhigend,
- schleimlösend,
- schweisstreibend,
- tonisierend,
- Bronchitis,
- Husten,
- Katarrh der oberen Luftwege,
- Keuchhusten,
- Asthma,
- Nasennebenhöhlenentzündungen,
- Rachenentzündung,
- Rheuma,
- Gicht,
- Durchblutungsstörungen,
- Muskelkater,
- Nervosität,
- Nervöse Herzbeschwerden,
- Neuralgien,
- Schlaflosigkeit,

Anwendung:

Das Hauptanwendungsgebiet der Fichte sind Erkrankungen der Atemwege, vor allem wenn sie bakterieller Natur sind und Schleim festsitzt. Fichtennadel-Tee Mit den jungen Triebspitzen und den ausgewachsenen Nadeln kann man einen Aufguss zubereiten und als Tee trinken. Solch ein Tee hilft gegen Husten, Asthma und manchmal sogar gegen Lungenentzündung. Diesem Tee kann man Honig hinzufügen, um Geschmack und Wirkung zu verbessern. Auch bei Influenza-Grippe kann man Fichtennadeltee trinken umd die Beschwerden der Atmungsorgane zu lindern. Der Fichtennadel-Tee hilft aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehaltes auch gegen Frühjahrsmüdigkeit und andere Vitamin-C-Mangel-Erscheinungen. Terpentinöl Das Terpentinöl enthält das ätherische Öl und Harz von Fichten, Tannen und Kiefern. Es wirkt reizend auf die Haut, kann die Durchblutung steigern, in höherer Dosierung aber auch Blasen werfen und zu Entzündungen führen. Daher muss man mit dem Terpentinöl sehr vorsichtig sein, auch wenn es zahlreiche Heilwirkungen hat. Nach Einreibung der Haut mit einer fetthaltigen Salbe kann man von Rheuma betroffene Gelenke und Muskeln mit Terpentinöl einreiben. Auf die eingeriebenen Körperpartien sollte man jedoch ein Auge haben, um eine zu starke Reizung zu verhindern. Gegen Asthma und infektiöse Erkrankungen der Atmungsorgane kann man auch Inhalationen mit Terpentinöl durchführen. Als sparsam dosierter Zusatz in Bädern kann Terpentinöl die Durchblutung fördern und dadurch die Abehilung schlecht heilender Wunden fördern und rheumatische und gichtige Schmerzen lindern. Die innerliche Anwendung des Terpentinöls ist heikel, weil dadurch die Nieren sehr stark gereizt werden. Ansonsten wirkt es wurmtreibend und fördernd auf die Produktion der Verdauungssäfte. Man sollte es aber nur unter ärztlicher Aufsicht innerlich einnehmen. Ätherisches Öl Das ätherische Öl der Fichte kann ähnlich angewendet werden wie das Terpentinöl. Auch das reine ätherische Öl ist hautreizend, sollte also verdünnt angewendet werden. Man kann es mit Pflanzenöl verdünnen und als Einreibung gegen Schmerzen und Verspannungen einsetzen. Fichtennadel-Tinktur Aus den Fichtennadeln kann man eine Tinktur ansetzen, besonders gut auch zusätzlich mit Wacholderbeeren. Diese Tinktur kann man äusserlich zu Einreibungen gegen Muskel- und Gelenkschmerzen verwenden und innerlich gegen Erkrankungen der Atemwege. Innerlich sollte man die Tinktur nicht überdosieren, um die Nieren nicht zu sehr zu reizen. 

#10 Löwenzahn
Löwenzahn

Heilwirkung:
- blutbildend,
- blutreinigend,
- harntreibend,
- tonisierend,
- Bronchitis,
- Husten,
- Fieber,
- Appetitlosigkeit,
- Frühjahrsmüdigkeit,
- Verstopfung,
- Magenschwäche,
- Hämorrhoiden,
- chronische Gelenkerkrankungen,
- Rheuma,
- Gicht,
- Leberschwäche,
- Gallenschwäche,
- Gallensteine,
- Nierensteine,
- Allergien,
- Arteriosklerose,
- Wassersucht,
- Kopfschmerzen,
- Wechseljahrsbeschwerden,
- Menstruations fördernd,
- Schönheitsmittel,
- chronische Hautleiden,
- Pickel,
- Ekzem,
- Hühnerauge,
- Warzen,
Anwendung:

Wie viele Frühlingspflanzen hat der Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und eignet sich daher vorzüglich zu einer Frühjahrskur. Er regt sämtliche Verdauungsorgane und Niere und Blase an, dadurch werden alte Schlacken ausgeschieden. Aus den gleichen Gründen kann er auch bei Rheumatismus helfen. Wir können Blätter, Blüten und Wurzeln verwenden. Am wirksamsten ist ein Löwenzahntee oder eine Tinktur, wenn sie aus allen drei Pflanzenteilen besteht.


Wichtig!
Der Autor übernimmt keine Haftung für die Genauigkeit der beschreibung und der Anwendung, diese Seite ist nach besten Wissen und Gewissen erstellt. Die Einnahme der Pflanzen erfolgt auf eigene Gefahr und Risiko!