Spaziergang zur Obensburg

Spaziergang zur Obensburg

Ich bin mal wieder in der Natur. Ich bin heute mal wieder in Voremberg unterwegs, aber nur weil mich beim letzten mal was gesehen hab was mich interessiert hat,aber nicht mehr drin war im weg, wegen der Dämmerung. Also ging da heute hin. Auf gehts.

Der Start

Mein Start war sehr steil. Ich bin auf Asphalt gestartet, der dann als Wirtschaftsweg endet. Wie lang mein weg ist weiß ich noch nicht. Da diese Route nicht in Komoot verzeichnet ist.

Der Weg

wie grad gesagt ist mein Weg Steil Berg auf. Ich laufe heute mal ohne Gepäck, da Komoot meint ich muss einmal quer durchs Dickicht laufen. Und das lässt sich ohne Gepäck besser laufen. Ich laufe grad auf einem Wirtschaftsweg, der seit länger zeit wohl nicht mehr genutzt wird. Hier liegt ein dicker Ast quer übern weg. Und nun heißt es klettern, was mir sehr gut gelingt ohne hängen zu bleiben.

Weiter geht es auf rutschigen Waldboden. Es muss wohl letzte Nacht geregnet haben, was ja nicht schlimm ist. Das Wetter ist trocken aber etwas windig, noch kommt mir kein anderer Wanderer entgegen, aber das hatten wir ja beim letzten mal auch schon das niemand kam. Und Leute Komoot hatte recht ich muss einmal bergauf durchs dickicht. Na hoffentlich wird das kein Hürdenlauf. Leute ein Hürdenlauf ist es nicht georden aber es ging steil Berg auf, durch Brombeerbüsche und viel Geäst. Aber ich hab es geschafft, ohne große Verletzungen da durch zu kommen. Mein jetziger weg ist ein Feldweg. Und was sehe ich, mein weg wird gekennzeichnet als E10 und E11. Wie ihr seht, verfolgt mich der weg. Oben angekommen, bin ich überrascht da ist ein kleiner Rastplatz mit einem tollen Ausbick.

Die Obensburg

Die Wallburg befindet sich etwa 1,2 km östlich von hastenbeck im bewaldeten Höhenzug Schecken, der südöstlich von Hameln liegt. Der Schecken erstreckt sich mit seinem Hauptkamm in Nord-Süd-Richtung und fällt nach Westen in Richtung auf die Orte Hastenbeck und afferde steil zur Wesermiederung ab. Die Wallburg ist an der höchsten Stelle der Erhebung Obensburg auf 286 m ü.NN direkt an der oberen Kante des Steilabhangs angelegt worden. Von der ebenfalls als frühmittelalterlich angesehenen sassenburg ist sie etwa 500 Meter entfernt.

Auch bekannt ist die Obensburg unter den Namen Ofensburg, Odinsburg,Hünstollen oder Hünenkuhle

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Hier bei der Obensburg handelt es sich um eine Befestigungsanlage von 80×70 Meter Ausdehnung und einer Fläche von fast 0,5 ha. Einen natürlichen Schutz boten die nach Süden und Südwesten abfallenden Steilabhänge. Sie sind von den Erbauern durch Schaffung einer 8 M tiefer liegenden Terrasse zusätzlich steiler gemacht worden. Die Nord- und Ostseite der Anlage wurden durch einen 5 M breiten Wall in Halbkreisform befestigt. Innerhalb des Walls befinden sich die Reste einer 1,35 M starken Mauer, deren Steine mit Kalkmörtel verbunden sind. Dem Wall ist ein 5–9M breiter Graben vorgelagert, der bis zu einem Meter tief ist. Der Höhenunterschied zwischen Wallkrone und Grabensohle beträgt heute noch bis zu 2,5M.

Ich mache hier eine Wohl verdiente Pause und lasse mir die Herbstsonne noch mal richtig ins Gesicht scheinen,bevor es auf den Rückweg geht.

Der Rückweg

Mein Rückweg ist steil bergab auf einem Feldweg. Mir kommen nun auch andere Spaziergänger entgegen. Nun gibt es nicht mehr viel zu sagen da mein Rückweg nicht sehr spannend ist. Mir fällt nichts mehr außergewöhnliches ein, außer das es sehr rutschig ist ,und man stark aufpassen muss wo man hin tritt. Mein weg endet dann auf einer gut ausgeschilderten asphaltierten Weg.

Fazit:

Ein sehr abenteuerlicher Spaziergang und sehr geschichtsreicher platz. Kann ich nur empfehlen. Mit einem Kinderwagen ist der weg auch zu meistern wenn man ihn von hinten geht, ansonsten waren schöne 5,34 km. Es gab bei der Obensburg ein paar Sitzmöglichkeiten und ein tollen Ausblick. Jedoch keine Mülleimer.

In diesem Sinne „Träumt nicht euer Abenteuer, lebt es!“

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