Süntelturm bei Hessisch Oldendorf – Rundwanderung
Es war mal wieder an der Zeit, sich eine schöne Wanderung zu suchen. So entschied ich mich für den Süntelturm bei Hessisch Oldendorf. Ohne große Recherche ging es also los – der Tag war eher düster und verregnet, was mich jedoch nicht aufhalten sollte. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: Auf dem Weg würde mich eine Überraschung erwarten.
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Inhaltsverzeichnis
Der Start zum Süntelturm:
Es gibt einen schönen Wanderparkplatz, den ich für den Start nutzen konnte. Der erste Abschnitt führte mich über einen Asphaltweg. Normalerweise mag ich es, auf Waldboden zu wandern, aber das ließ sich hier nun mal nicht ändern. Das Wetter schlug leider um – zum leichten Regen gesellte sich auch noch Wind. Doch ich wollte mich einfach nicht abbringen lassen und setzte meinen Weg fort. Nach etwa zwei Kilometern wechselte der Weg in einen Forstweg, der sich viel angenehmer laufen ließ. Da das Wetter alles andere als ideal war, war ich ganz allein unterwegs – und genau das machte die Wanderung aus. Einfach mal abschalten.
Die Entdeckung am Wegesrand:
Ich machte eine kleine Pause. Eine Bank gab es leider nicht, aber dafür lagen einige Holzstämme am Wegesrand. Während meiner Pause erspähte ich plötzlich ein Schild: ‚Achtung, Bergbau‘. Bis zu diesem Moment war mir nicht bekannt, dass es hier einen Steinbruch gegeben hatte. Die Neugier packte mich sofort, und ich musste einfach herausfinden, was das genau bedeutete. Nur 300 Meter vom Wanderweg entfernt entdeckte ich ein Gebäude – zerfallen und irgendwie schon lange vergessen. Obwohl ich mich eher für Geschichte als für Lost Places interessiere, wollte ich dennoch recherchieren, was es damit auf sich hatte.
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Es war ein alter Verladebunker, der zu einem Steinbruch gehörte – wirklich interessant, was man beim Wandern alles entdecken kann. Doch da ich mich nicht weiter von meinem Ziel, dem Süntelturm, abbringen lassen wollte, ging ich zurück zum Wanderweg und setzte meine Wanderung fort.
Die Beschilderung zum Süntelturm:
Geparkt hatte ich im Falltal, und die Beschilderung war zu Beginn wirklich gut – es gab ausreichend Schilder. Doch das änderte sich schnell. Die Schilder wurden weniger, und ich musste immer wieder dem HO 12 folgen. Allerdings wurde es verwirrend, als ein Schild des HO 12 nach links zeigte, während ein anderes geradeaus wies. Also entschied ich mich, nach links weiterzugehen. Nach etwa zwei Kilometern stellte ich dann fest, dass ich nun auf dem HO 11 war – also völlig falsch. Ich drehte um, ärgerte mich zwar, aber ließ mich nicht entmutigen. An der Kreuzung zurück, lief ich dann geradeaus, wo das andere Schild des HO 12 hinwies.
Anstrengender Aufstieg und Sicherheitsbedenken:
Der Anstieg war wirklich anstrengend, vor allem, weil ich lange nicht gewandert war und über den Winter wohl etwas eingerostet war. Das Wetter änderte sich immer weiter, der Wind nahm zu, sodass ich meine Tour aus Sicherheitsgründen abbrechen musste. Eine Woche später machte ich die Tour bei schönstem Wetter noch einmal. Da ich nun die anfänglichen Schwierigkeiten mit der Beschilderung kannte, war der Weg dieses Mal kein Problem mehr.
Der Verlauf der Wanderung:
Der weitere Verlauf der Wanderung ging wie geplant, ich verlief mich nicht. An diesem Tag war das Wetter perfekt: minus 1 Grad, aber Sonne und klarer Himmel. Das lockte auch andere Wanderer und Spaziergänger an. Es waren jedoch nicht zu viele, sodass ich mich immer noch ungestört fühlte und die Natur sowie die Schönheit des Süntels genießen konnte.
Der Süntelturm:
Der Süntelturm steht auf der Hohen Egge am Turmweg auf der Gemarkung der etwa 6 km ostnordöstlich gelegenen Kurstadt Bad Münder unmittelbar an der Gemarkungsgrenze zum westlich des Turms gelegenen Haddessen, einem Ortsteil von Hessisch Oldendorf. Rund 7,5 km südlich liegt der Ortskern der Kreisstadt Hameln. Der Turm ist auf verschiedenen Wirtschafts- und Wanderwegen erreichbar.
Der Rückweg
Der Rückweg war einfach, es ging jetzt nur noch bergab. Allerdings führt ein Teil des Weges auch über einen MTB-Trail, der durch die nassen Tage rutschig und matschig war. Trotzdem ließ sich der Weg bewältigen. Mit einem Rollstuhl oder Kinderwagen würde ich jedoch eher einen anderen Weg wählen. Man sollte hier schon sehr trittsicher sein, um heil wieder auf den Hauptweg zu gelangen.
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Fazit:
Die Wanderung zum Süntelturm kann ich empfehlen, allerdings sollte man auf einigen Abschnitten trittsicher sein, vor allem, wenn man abseits der Hauptwege wandert. Die Hauptwege sind jedoch sehr gut begehbar, meist Forstwege oder Asphalt. Der Süntelturm beherbergt eine Gaststätte, in der man sich gut ausruhen kann, bevor man den Rückweg antritt. Insgesamt würde ich dieser Tour 3 von 5 Sternen geben.
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In diesen Sinne „Träumt nicht euer Abenteuer, lebt es!„
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Maximale Höhe: 487 m
Gesamtanstieg: 187 m
Durchschnittsgeschwindigkeit: 5.20 km/h
Durchschnittliche Trittfrequenz:
Gesamtzeit: 02:26:26